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Halitosis / Mundgeruch

Tabuthema Mundgeruchtn A2
Die Annahme, Mundgeruch (Halitosis) sei primär ein gastrointestinales (Magen) Problem, ist unter Ärzten und Patienten noch immer weit verbreitet Foetor ex ore bzw. Halitosis bedeuten in der medizinischen Fachsprache Mund- bzw. Atemgeruch. Klinisch werden beide bestimmt durch das Vorhandensein von flüchtigen Schwefelverbindungen im Atem mit einem Halimeter oder mit der Nase, dem Geruchssinnesorgan.

Problem
Viele Menschen leiden dauerhaft unter Mundgeruch. Der Betroffene weiß meist nichts davon, da er persönlich immer mit dem Geruch lebt. Oder, falls eine Person jemanden darauf aufmerksam macht, weiß kaum jemand, was dagegen unternommen werden soll. Oft ist Mundgeruch auch nur vorübergehend, und man nimmt einen wohlriechenden Kaugummi oder ein Mundwasser, um diesen kurzfristig abzudecken. Schlechter Mundgeruch wird mit mangelnder Hygiene verbunden, was in vielen Fällen nicht zutrifft. Da das Thema einen Intimbereich berührt, traut sich kaum einer, jemanden auf einen eventuellen schlechten Atem aufmerksam zu machen. Schade, denn Mundgeruch, wenn man seine Ursache erkannt hat, lässt sich meist relativ einfach beheben.
Das Risiko eines schlechten Mundgeruchs kann mit guter Mundhygiene und den im Abschnitt "Therapie" aufgeführten Maßnahmen auf ein Minimum, dass heißt auf den morgendlichen, kurz dauernden Mundgeruch reduziert werden, falls keine der später erwähnten Erkrankungen nicht oraler Ursache vorliegen. Der Mundgeruch nach dem Aufstehen verschwindet nach der Zahnreinigung am Morgen und einer kleinen Mahlzeit. Prophylaktisch wirken kurzfristig Kaugummi, Zahnpasten und Spülungen, die Chlorhexidin, Zink oder Cetylpyridinium - Chlorid enthalten.

Ursache
Die Ursachen sind unterschiedlich.
In 80 - 90% der Fälle ist die Aetiologie des Mundgeruchs in der Mundhöhle zu suchen und fällt damit in den Zuständigkeitsbereich des Zahnarztes bzw. der Prophylaxeassistentin. Der schlechte Geruch wird durch Bakterien erzeugt, welche Substanzen aus dem Speichel, aus Nahrungsresten usw. zu gasförmigen Schwefelverbindungen abbauen. Das heißt nicht, dass eine schlechte Mundhygiene der Grund dafür sein muss. In Schlupfwinkeln, wie z.B. bei nur teilweise durchgebrochenen Zähnen oder anderen Nischen, können sich Reste aus der Nahrung ansammeln und sind der Hygiene nicht zugänglich.
Eine schlechte Mundhygiene wirkt aber begünstigend, da die Retention von Nahrungsresten in kariösen Zähnen, Zahnfleischtaschen, auf Zahnstein, in Füllungsdefekten, unter Kronenrändern und in den Zahnzwischenräumen größer ist, als bei guter Hygiene.
Nur ganz selten kommt der Geruch aus dem Magen.

Therapie
Die Behandlung von Mundgeruch erfolgt durch Beseitigung der Ursache.
Meist ist eine Optimierung der Mundhygiene der Einstieg. Dazu gehört neben dem Zähnebürsten auch die Reinigung der Zahnzwischenräume mit den entsprechenden Hilfsmitteln. Eine sorgfältige Pflege der feinen Spalten entlang von Füllungen und Kronen. Die Zunge kann sehr unterschiedlich gestaltet und mit tiefen Furchen versehen sein. In diesen Fällen ist ein Reinigen dieser Furchen mit Zahnbürste oder Zungenschaber sowie die Spülung mit einer entsprechenden Lösung notwendig. Falls es sich danach erweist, dass der schlechte Geruch nicht nur oral verursacht wird (Halitosis), wird eine Abklärung mit dem jeweils ausgewählten Arzt in die Wege geleitet.

Regelmäßige Kontroll und Prophylaxesitzungen bei einer Prophylaxeassistentin verhindern einen Rückfall. Die Prophylaxeassistentin wird Sie auch aufmerksam machen, falls Sie (wieder) an Mundgeruch leiden sollten. Denn ausgehend von einem Mundgeruch der Zunge, kann auch das Zahnfleisch wieder infiziert werden. Seien Sie Ihrer Prophylaxeassistentin oder Ihren Freunden dankbar, welche Sie auf dieses Problem aufmerksam gemacht haben. Aufrichtigkeit und Verschwiegenheit kennzeichnen Freundschaft.

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